Ein internationaler Konzern plante die Verlagerung zentraler Funktionen in die Schweiz. Mit einem integrierten Ansatz aus Steuer-, Rechts-, Accounting- und Payroll-Expertise wurde die Expansion effizient umgesetzt – inklusive Prüfung eines möglichen Immigration Step-up und Aufbau einer tragfähigen operativen Struktur.
Ausgangslage
Der internationale Konzern beabsichtigte, seine Aktivitäten durch die Verlagerung bestimmter Funktionen in die Schweiz auszubauen. Dabei stellte sich zunächst die Frage, welche rechtlichen, steuerlichen und rechnungslegungsbezogenen Anforderungen für die geplante Geschäftstätigkeit in der Schweiz erfüllt werden müssen.
Eine zentrale Herausforderung bestand darin, die geplante Funktionsverlagerung steuerlich und wirtschaftlich korrekt einzuordnen. Dabei war insbesondere zu beurteilen, ob die überführte Funktion bewertbar ist und ob daraus ein steuerlicher Vorteil im Rahmen eines sogenannten Immigration Step-up resultieren kann.
Zusätzlich mussten weitere Aspekte berücksichtigt werden: der Aufbau ausreichender Substanz durch Personal und physische Präsenz, die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben sowie der geeignete Zeitpunkt für die operative Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Ohne ganzheitliche Betrachtung bestand das Risiko von steuerlichen Fehlallokationen, regulatorischen Verstössen und ineffizienten Strukturen.
Unser Beitrag
Zur erfolgreichen Umsetzung der Expansion wurde ein integrierter Ansatz gewählt, der alle relevanten rechtlichen, steuerlichen und operativen Dimensionen umfasste.
Zunächst erfolgte eine umfassende Analyse der geplanten Funktionsverlagerung, einschliesslich einer allfälligen Bewertung der übertragenen Aktivitäten sowie der Prüfung der Voraussetzungen für einen möglichen Immigration Step-up. Darauf aufbauend wurde die steuerliche Vorteilhaftigkeit beurteilt und – sofern sinnvoll – eine entsprechende Abstimmung bzw. Anfrage bei der Steuerverwaltung vorbereitet.
Parallel dazu wurde die rechtliche Struktur für die Präsenz in der Schweiz geschaffen, einschliesslich der Gründung einer Gesellschaft und der Definition der operativen Ausgestaltung. Ein besonderer Fokus lag auf dem Aufbau der notwendigen Substanz durch qualifiziertes Personal und geeignete Büroräumlichkeiten, um sowohl steuerlichen als auch rechtlichen und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.
Ergänzend wurden sämtliche operativen Grundlagen implementiert, darunter die Einrichtung der Finanzbuchhaltung nach Schweizer Standards, der Aufbau eines Payroll-Systems sowie die Ausarbeitung arbeitsrechtlich konformer Arbeitsverträge.
Mehrwert für den Kunden
Durch den strukturierten Ansatz konnte der Markteintritt in der Schweiz effizient, rechtssicher und steueroptimal umgesetzt werden. Die Gesellschaft wurde von Beginn an korrekt aufgesetzt – sowohl aus rechtlicher als auch aus steuerlicher und operativer Sicht.
Der Kunde profitierte insbesondere von:
- einer klaren und belastbaren Struktur für die Geschäftstätigkeit in der Schweiz
- der Erfüllung der relevanten rechtlichen, steuerlichen und regulatorischen Anforderungen
- einer funktionierenden operativen Basis mit Accounting und Payroll nach Schweizer Standards
- arbeitsrechtlich konformen Grundlagen für den Personalaufbau
- der Nutzung steuerlicher Vorteile im Zusammenhang mit dem Immigration Step-up
- einer langfristig tragfähigen und compliant ausgestalteten Expansion